28.03.2019

Mit Laborkittel und Sicherheitsbrille die berufliche Zukunft erforschen

Zukunftstag am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

Heute besuchten insgesamt 48 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), um sich ein Bild von der Arbeit in einer modernen Forschungseinrichtung zu machen. In sechs wissenschaftlichen und zwei administrativen Abteilungen schnupperten sie in die Welt der Forschung hinein.

Zukunftstag__1__590x240.jpg© HZI/Helen LooneyDas HZI unterstützt das Berufsorientierungsprojekt „Zukunftstag“ seit 2002. Einmal jährlich öffnet das HZI dafür seine Tore, um jungen Wissbegierigen Spaß an der Wissenschaft zu vermitteln. Erste Praxiserfahrungen sollen mögliche Hemmschwellen gegenüber naturwissenschaftlichen Berufen und Studiengängen abbauen und klischeebehaftete Rollenbilder aushebeln.

Den diesjährigen Zukunftstag am HZI hat die Administrative Geschäftsführerin Silke Tannapfel mit einer kurzen Vorstellung des Zentrums eröffnet. Anschließend ging es für die Kinder in die jeweilige Fachabteilung. „Dass so viele Kinder den heutigen Zukunftstag am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung verbringen wollten, hat uns sehr gefreut. Wir konnten ihnen dank unserer engagierten Mitarbeiter viele Einblicke in unterschiedliche Bereiche unseres Zentrums geben“, sagt Silke Tannapfel.

Insgesamt öffneten acht Abteilungen ihre Türen. In den Forschungsgruppen durften die Schülerinnen und Schüler selbst zur Pipette greifen oder durch ein Mikroskop schauen. „Wir haben Zellen mikroskopiert und davon Fotos gemacht“, sagt Lucas (12). „Das war alles neu für uns.“ Auch Maarten (11) war von seinem Tag im Labor der Forschungsgruppe Virale Immunmodulation begeistert: „Ich fand das Pipettieren total cool. Wir haben Farben mit Wasser verdünnt.“ Neue Einblicke konnte auch Sophia (15) in der Zentralen Einheit für Mikroskopie gewinnen: „Es war mal etwas ganz Anderes.“ Anneke und Frieda (11) lobten die Atmosphäre und das Engagement der Mitarbeiter: „Alle waren nett, und es wurde alles gut erklärt.“

Dass in einem Forschungszentrum nicht nur in Laboren gearbeitet wird, konnten die Schülerinnen und Schüler bei ihren Besuchen im Rechenzentrum und der wissenschaftlichen Bibliothek des HZI erfahren. Eva und Leoni (12) fanden es spannend, die Server des HZI zu sehen: „Wir haben etwas über SAP und Netzwerke erfahren.“ Anton (12) und Ruben (13) dagegen haben gelernt, wie eine wissenschaftliche Bibliothek aufgebaut ist. Die Kinder waren sich einig: Spaß hat es überall gemacht, und sie gehen mit neuen Eindrücken und Erfahrungen vom Forschungszentrum wieder nach Hause. „Um den wissenschaftlichen Nachwuchs brauchen wir uns wohl wenig Sorgen zu machen“, sagt Silke Tannapfel.

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