06.04.2021

Neue Viren, neue Herausforderungen

HZI-Forscher Luka Cicin-Sain und Carlos Guzmán über Ansätze, mit denen neue Erreger künftig schneller gestoppt werden sollen

Neu auftretende Viren (englisch: emerging viruses), die sich bislang nur im Tierreich verbreitet haben, konnten die Artgrenze überspringen und sich an den Menschen als neuen Wirt anpassen. Das Coronavirus SARS-CoV-2 (schweres akutes respiratorisches Syndrom-Coronavirus-2) zeigt seit Ende 2019, dass ein solches Virus heutzutage in kürzester Zeit die ganze Welt erobern kann.

Illustration Bindung SARS-CoV-2-Viren (in rot) an eine menschliche Zelle.SARS-CoV-2-Viren binden an ACE2-Rezeptoren auf der Oberfläche einer menschlichen Zelle. © Kateryna Kon / shutterstockViren sind kleine Partikel - etwa 1000x kleiner als menschliche Zellen - die den Stoffwechsel ihres Wirts ausnutzen, um sich zu vermehren. Im Tierreich kursieren viele Tausend Viren, die potentiell auf Menschen überspringen könnten. SARS-CoV-2 hat gezeigt, wie schnell sich neue Viren weltweit ausbreiten können. Jedoch müssen auch Viren einige Voraussetzungen erfüllen, um sich in einem neuen Wirt vermehren zu können.

In der Titelgeschichte der aktuellen Ausgabe des HZI-Magazins InFact berichten die HZI-Forscher Prof. Luka Cicin-Sain, Leiter der Forschungsgruppe „Immunalterung und Chronische Infektionen“, und Prof. Carlos Guzmán, Leiter der Abteilung „Vakzinologie und angewandte Mikrobiologie“ über die Herausforderungen, vor die neue Viren uns stellen, und wie die Wissenschaft bei der Impfstoffentwicklung versucht, mit ihnen Schritt zu halten.

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SARS-CoV-2 / COVID-19

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