Vorhang auf für das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

GBF präsentiert bei den „Tagen der Forschung“ ihren neuen Namen

14.06.2006

Bei den Tagen der Forschung stellt die Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) ihren neuen Namen vor. Die Forschungseinrichtung wird sich Mitte Juli in „Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung“ umbenennen. Bei der Wissenschaftsshow im Braunschweigischen Landesmuseum, die vom 16. bis zum 18. Juni dauert, präsentieren die Wissenschaftler das neue Logo und das neue Erscheinungsbild ihres Zentrums zum ersten Mal der Öffentlichkeit.


Mit dem Namen Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung wird die wissenschaftliche Ausrichtung der Forschungseinrichtung in Zukunft auf den ersten Blick erkennbar: Dort untersuchen Wissenschaftler die Mechanismen von Infektionskrankheiten und ihrer Abwehr. Die Ergebnisse der Grundlagenforschung entwickeln sie in Richtung medizinischer Anwendung weiter.


Ein zusätzlicher Aspekt der Umbenennung: Die Marke „Helmholtz-Gemeinschaft“ soll in Deutschland und in der Welt bekannter werden. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist die größte deutsche Wissenschaftsorganisation. In ihr sind die GBF und 14 weitere Forschungszentren mit insgesamt 25.000 Mitarbeitern – darunter 8.500 Wissenschaftlern und Ingenieuren – zusammengeschlossen. „Die international anerkannte Spitzenqualität der Forschung in der Helmholtz-Gemeinschaft spiegelt sich derzeit noch nicht in ihrem Bekanntheitsgrad wider“, schätzt Prof. Rudi Balling, wissenschaftlicher Geschäftsführer der GBF, die Lage ein. Um dies zu ändern, werden in der kommenden Zeit zahlreiche Zentren in der Helmholtz-Gemeinschaft ebenso wie die GBF ihren Namen ändern und „Helmholtz“ in die Zentrenbezeichnung aufnehmen.


Doch nicht nur die Umbenennung, sondern auch spannende Themen rund um die Infektionsforschung prägen den Auftritt der GBF. So stehen die Wissenschaftler während der Öffnungszeiten der Ausstellung zu aktuellen Aspekten der Infektionsforschung Rede und Antwort. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich während zweier Vorträge umfassend zu informieren:


Samstag, 17. Juni 2006, 11 Uhr im Hörsaal des Braunschweigischen Landesmuseums
Vortrag von Prof. Rudi Balling, wissenschaftlicher Geschäftsführer der GBF: