Vom Reagenzglas in die Apotheke - Wie ein Medikament entsteht

Tatsachen? Forschung unter der Lupe am 28.April 2011

21.04.2011

Einfaches CMYK

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Am 28. April 2011 um 19.30 Uhr diskutieren Experten in der Aula des Haus der Wissenschaft über wichtige Fragen der Arzneimittelforschung. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und das Haus der Wissenschaft Braunschweig laden alle Interessierten ein, sich zu informieren und mitzudiskutieren.  

 

Rund zwölf Jahre dauert es bis ein neues Medikament auf den Markt kommt. Doch welche Hürden nimmt ein fertiges Medikament vom Labor bis ans Patientenbett? Kann Arzneimittelforschung schneller und effizienter werden und dabei weiterhin sicher sein? Das Stichwort heißt „Translation“: Forscher aus der Universitätsmedizin und außeruniversitären Einrichtungen arbeiten eng zusammen. Dies fördert den Wissensaustausch und verkürzt Entwicklungsprozesse. Doch wer bestimmt, für welche Krankheiten geforscht wird? Bekommen deutsche Patienten letztendlich auch die innovativsten Medikamente verschrieben? Und haben die neu auf den Markt gebrachten Präparate wirklich einen Zusatznutzen?  

 

Im Rahmen der Veranstaltung diskutieren die Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit des Deutschen Bundestages, Dr. Carola Reimann, Prof. Dr. Conrad Kunick vom Institut für Pharmazeutische Chemie der Technischen Universität Braunschweig und Prof. Dr. med. Michael Ott vom TWINCORE, dem vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover gemeinsam gegründeten Translationszentrum.  

 

Gerne arrangieren wir bei Interesse ein Interview mit der Referentin und den Referenten.

 

Termin:
Vom Reagenzglas in die Apotheke – Wie ein Medikament entsteht
Tatsachen? Forschung unter der Lupe - Diskussion
Donnerstag, 28. April 2011, 19.30 Uhr
Haus der Wissenschaft, Aula, Pockelsstr. 11
Der Eintritt ist frei  

Tatsachen? Forschung unter der Lupe
Tatsachen? Forschung unter der Lupe präsentiert spannende und aktuelle Wissenschaftsthemen. Führende Experten diskutieren mit dem Publikum über kontroverse Themen wie Gentechnik, Stammzellforschung oder die Mobilität der Zukunft. Wechselnde Formate lassen viel Interaktion mit den Referenten zu und geben dem Publikum Gelegenheit zur Diskussion. Die Veranstaltungsreihe wird gemeinsam vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und dem Haus der Wissenschaft Braunschweig organisiert.  

 

Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH
Das Haus der Wissenschaft Braunschweig ist eine Plattform für den Dialog zwischen der Forschung und anderen gesellschaftlichen Bereichen. Es fördert die Wissenschaftskommunikation und die fächerübergreifende Vernetzung der Wissenschaft mit Wirtschaft, Kommunen, Bildungsträgern und Medien sowie mit der interessierten Öffentlichkeit. Als Experimentier- und Lernort bietet es spannende Veranstaltungen und Ausstellungen für Menschen jeden Alters.  

 

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung
Im Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung untersuchen Wissenschaftler die Mechanismen von Infektionen und ihrer Abwehr. Was macht Bakterien oder Viren zu Krankheitserregern? Warum sind manche Menschen gegenüber Infektionen widerstandsfähiger als andere? Zur Klärung solcher Fragen untersuchen wir Erreger, die medizinisch relevant sind oder die als Modell für die Erforschung von Infektionen genutzt werden können. Das Verständnis dieser Mechanismen wird dazu beitragen, Infektionskrankheiten durch neue Medikamente und Impfstoffe zu bekämpfen.  

 


Sponsor des Haus der Wissenschaft Braunschweig:
Öffentliche Versicherung Braunschweig  

 


Für Rückfragen:
Markus Weißkopf
Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH
Pockelsstr. 11, 38106 Braunschweig
E-Mail: m.weisskopf@hausderwissenschaft.org
t:  +49 (0) 531 391 4107
m: +49 (0) 170 960 5279
www.hausderwissenschaft.org - Haus der Wissenschaft Braunschweig

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  • Susanne Thiele

    Susanne Thiele

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