Viertklässler forschen weiter

Kooperation von HZI mit Grundschule Stöckheim-Leiferde wird fortgesetzt

03.03.2014

Schüler in weißen Laborkitteln betrachten Petrischalen, auf denen Bakterien wachsen.

HZI/Grabowski

Forschung hautnah – das ist im wahrsten Wortsinn, was Schüler der Grundschule Stöckheim-Leiferde ab dem 10. März wieder erwartet. Ausgerüstet mit Laborkitteln und Petrischalen, werden sie untersuchen, wie viele Bakterien auf ihrer Haut leben. Angeleitet werden sie dabei von Doktoranden des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI). Damit geht die Kooperation des HZI mit der Grundschule Stöckheim-Leiferde in die zweite Runde.

 

 


„Die Faszination und Aufmerksamkeit, mit der die Kinder experimentiert haben, war für mich Motivation genug, dieses Jahr wieder mitzumachen“, sagt Elisa Reimer. Sie promoviert am HZI und hat der Grundschule gemeinsam mit weiteren Doktoranden bereits im letzten Jahr einen Besuch abgestattet. Mit Experimentierkisten ausgerüstet werden die Doktoranden nun im März zwei Wochen lang den Sachunterricht von vier vierten Klassen mit einem mikrobiologischen Versuch ergänzen. Die  Konzeption des zweitägigen Experiments „Bakterien - auf die Finger geschaut“ stammt vom Biotechnologischen Schülerlabor Braunschweig (BioS) auf dem Campus des HZI. Die Schüler werden untersuchen, wie sich das Waschen und Desinfizieren ihrer Hände auf die Menge der vorhandenen Bakterien auswirkt. Sie arbeiten dabei natürlich mit vollkommen unbedenklichen Materialien.


Schulleiterin Anette Merkel freut sich über die Fortsetzung des Projekts: „Es ist schön, dass wir unseren Schülern auf diese Weise vermitteln können, wie spannend wissenschaftliches Arbeiten ist.“