26.06.2018

Verräterischer Blutstropfen: Helmholtz-Präsidium besichtigt BRICS

Methoden der Stoffwechsel-Untersuchung einfach erklärt

Das Präsidium und die wissenschaftlichen Vorstände der Helmholtz-Gemeinschaft besuchten am 26.06.2018 das Systembiologie-Zentrum BRICS (Braunschweig Integrated Centre of Systems Biology). Gemeinsam mit der Präsidentin der Technischen Universität Braunschweig (TU) Anke Kaysser-Pyzalla informierte sich das Helmholtz-Präsidium über die Forschung der gemeinsamen Einrichtung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und der TU. Anlass war die Tagung des Helmholtz-Präsidiums und der wissenschaftlichen Vorstände am HZI.

TUBS_1806_ROT_BRICS_03_Presse_590x300.jpgEin Teststreifen für die Stoffwechseluntersuchung. © Kristina Rottig/TU BraunschweigDer menschliche Stoffwechsel gleicht einem komplexen Netzwerk – und es ist schwierig, dieses Netzwerk aufzuklären. Im BRICS werden Methoden entwickelt, die genau dies ermöglichen. Dabei werden Zucker-Moleküle mit einer Art Peilsender versehen, sodass ihr gesamter Weg durch den Körper verfolgt werden kann. Am Ende reicht ein Tropfen Blut, um viele Tausend Moleküle analytisch zu erfassen. Auf diese Art klärt die Arbeitsgruppe von Professor Karsten Hiller beispielsweise auf, wie der Stoffwechsel auf Infektionen reagiert. TUBS_1806_ROT_BRICS_01_Presse_500x300.jpgDer Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Otmar D. Wiestler (2.v.r.) lässt sich gemeinsam mit TU-Präsidentin Kaysser-Pyzalla und HZI-Geschäftsführer Dirk Heinz (l.) die Stoffwechsel-Forschung im BRICS erläutern. © Kristina Rottig/TU Braunschweig

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