Sripriya Murthy ist neue Helmholtz-Juniors-Sprecherin

HZI-Forscherin repräsentiert in Zukunft die Doktoranden der Helmholtz Gemeinschaft

13.03.2014

Sripriya Murthy ist neue Helmholtz-Juniors-Sprecherin

HZISripriya Murthy ist neue Helmholtz-Juniors-Sprecherin

 Sripriya Murthy vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig ist eine von zwei neu gewählten Sprechern der Helmholtz-Juniors. Die Helmholtz-Juniors repräsentieren die Doktoranden aller 18 Forschungszentren innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, der größten außeruniversitären Wissenschaftsorganisation Deutschlands.

„Zu unseren Hauptaufgaben gehört es, die Zusammenarbeit zwischen den Doktoranden zu fördern sowie die Arbeitsbedingungen und die Ausbildung, die wir erhalten, zu verbessern”, sagt Murthy, die in der Nachwuchsforschungsgruppe „Virale Immunmodulation“ am HZI promoviert. Die Sprecher werden beim jährlichen Treffen der Helmholtz-Juniors von den Doktorandenvertretern aller Zentren für jeweils ein Jahr gewählt. In diesem Jahr trafen sich die Nachwuchswissenschaftler vom 22. bis 24. Januar am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR).

Während des Treffens bildeten sie vier Arbeitsgruppen, die über verschiedene Probleme im Zusammenhang mit der Doktorandenausbildung diskutieren und Vorschläge zur Verbesserung machen werden. Die Ergebnisse werden von den gewählten Vertretern in regelmäßigen Gesprächen mit der Geschäftsstelle in Berlin erörtert. „Es ist toll zu sehen, dass wir tatsächlich etwas verändern und verbessern können“, sagt Murthy. Ein weiteres Ziel der Helmholtz-Juniors ist es, die einzelnen Zentren enger zusammenzubringen und den Studenten das Gefühl zu geben, dass sie zu einer großen Gemeinschaft gehören. 

„Wir sind froh und stolz, dass eine unserer Nachwuchswissenschaftlerinnen zur Helmholtz-Juniors-Sprecherin gewählt wurde”, sagt Prof. Dirk Heinz, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des HZI. „Es ist für uns als Zentrum und für die Helmholtz-Gemeinschaft insgesamt sehr wichtig, Anregungen von den Studenten zu erhalten, um das Graduiertenprogramm kontinuierlich weiter verbessern zu können.“

Murthy und der zweite Sprecher, Nicholas Engels vom Helmholtz-Zentrum Berlin, werden sich außerdem regelmäßig mit Vertretern der Fraunhofer-Gesellschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft treffen. „Dadurch können wir lernen, wie Probleme an anderen Institutionen gelöst werden“, sagt Murthy.