Gemeinsame Veranstaltungsreihe zur Open Access Week

Im Fokus des Events stehen verschiedene Aspekte von „Openness“ in der Forschung

21.10.2016

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"Open in action"-Veranstaltungsreihe vom 25. bis 27. Oktober 2016.

Anlässlich der diesjährigen International Open Access Week werden vom 25. bis 27. Oktober 2016 die Bibliotheken von drei Braunschweiger Forschungseinrichtungen, der Technischen Universität, dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und dem Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für Internationale Schulbuchforschung, mit einer gemeinsam organisierten Veranstaltungsreihe verschiedene Aspekte von „Openness“ in der Forschung beleuchten.

Die Schlagworte Open Access, Open Data und Open Science sind in der Wissenschaft derzeit omnipräsent. Aber was verbirgt sich hinter diesen Begrifflichkeiten? Wie wird sich das wissenschaftliche Publizieren in den nächsten Jahren entwickeln? Werden in Zukunft Forschungsdaten frei zugänglich veröffentlicht? Welche Infrastrukturen benötigen Wissenschaftler/innen für ihre Forschung? Und wie verändert sich Forschung unter diesen Rahmenbedingungen?

Antworten auf derartige Fragen verspricht eine Veranstaltungsreihe, deren Auftakt am 25. Oktober 2016 an der Universitätsbibliothek der TU Braunschweig sowie am Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung mit der Übertragung des Webinars „Science is open: an introduction to open access“ stattfindet. Mitarbeiter/innen beider Einrichtungen stehen für Nachfragen vor Ort zur Verfügung.

„Publikationen, die nicht sofort frei zugänglich sind, finden weniger Aufmerksamkeit im Feld. Insofern achte ich als Wissenschaftler sehr darauf, meine eigenen Publikationen möglichst nur Open Access zu veröffentlichen“, hebt Prof. Dr. Klaus Schughart, Abteilungsleiter am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, die gewachsene Bedeutung von Open Access hervor.

Prof. Dr. Dieter Jahn, Vizepräsident für Forschung, Wissenschaftlichen Nachwuchs und Internationales der Technischen Universität Braunschweig fordert: „Forschungsergebnisse, die von der öffentlichen Hand gefördert werden, sollten öffentlich zugänglich gemacht und dauerhaft archiviert werden. Open Access für Forschungsdaten wird zukünftig stärker an Bedeutung gewinnen, weil damit Transparenz und Nachnutzbarkeit gewährleistet werden.“

Vorträge zum neuen Publikationsserver der TU Braunschweig bzw. dem Open Repository des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung, zu Creative Commons Lizenzen, zur Identifikation von Autor/innen sowie zu einer erfolgreichen Transformation eines Subskriptions- zu einem Open-Access-Modell runden das Informationsangebot ab. Alle Veranstaltungen finden Sie unter ub.tu-braunschweig.de/open_access/oaweek2016/.

Kontakt für die Medien

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    Susanne Thiele

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