Gemeinsam zu neuen Wirkstoffen

Baubeginn des Zentrums für Biomolekulare Wirkstoffe in Hannover

24.10.2012

Prof. Johanna Wanka, die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, beim traditionellen Schlag auf den Grundstein.

Wolter / Leibniz Universität Hannover

An der Leibniz Universität Hannover (LUH) hat heute der Bau eines neuen Wirkstoffzentrums begonnen. Im Zentrum für Biomolekulare Wirkstoffe (BMWZ) werden Wissenschaftler Substanzen untersuchen, die zum Beispiel gegen Krebs oder Infektionen wirksam sind und sich möglicherweise als Medikamente eignen können. Neben dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) sind auch die medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die Stiftung Tierärztliche Hochschule an diesem Gemeinschaftsprojekt beteiligt. Beim symbolischen ersten Spatenstich war neben Vertretern der LUH auch die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Johanna Wanka, anwesend.

Das BMWZ wird auf über 2000 m² gut ein Dutzend Arbeitsgruppen beherbergen. Hier soll beispielsweise der Naturstoff Argyrin weiterentwickelt werden, dessen tumorhemmendes Potential gemeinsam von Forschern des HZI, der MHH und der LUH entdeckt wurde. Interdisziplinäre Kooperationen wie diese wird das BMWZ nach seiner Fertigstellung im Herbst 2014 Raum bieten.

Meldung der Leibniz Universität Hannover

Das Zentrum für Biomolekulare Wirkstoffe