Experten treffen sich am 27. Oktober zum siebten „NORTH Regio Day on Infection“ in Braunschweig

Schlüsselmechanismen von Erregern und innovative Therapieansätze bei Infektionen im Fokus des Nordi-Symposiums

20.10.2016

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Im Rahmen des NoRDI-Symposiums am 27. Oktober 2016 kommen Forscher aus ganz Europa am Helmholtz-Zentrum in Braunschweig zusammen, um sich über die neuesten Entwicklungen in der Infektionsforschung auszutauschen. Diskutiert werden in diesem Jahr Schlüsselmechanismen von erfolgreichen Krankheitserregern, insbesondere ihre Fähigkeit im Körper des Menschen zu überdauern. Präsentiert werden auch neue Therapieansätze, um die Erreger besser zu bekämpfen. Als Höhepunkt wird während des Symposiums der Jürgen-Wehland-Preis an einen Nachwuchswissenschaftler verliehen.

Bereits zum siebentem Mal findet der „North Regio Day on Infection“ in Braunschweig statt. Das Thema des diesjährigen internationalen Symposiums lautet: „Infection: Persistence, Resistance and Therapy“. Das Treffen stellt einen einzigartigen Treffpunkt für Infektionsforscher dar. Unter Federführung des HZI beteiligen sich auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Partner an der Veranstaltung, wie die Technische Universität Braunschweig, das Robert-Koch-Institut, die Medizinische Hochschule Hannover, die Otto-von Guericke Universität Magdeburg und das TWINCORE – Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung  Hannover. Das Symposium wird unterstützt durch das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF).

„Infektionsforscher aus Norddeutschland und aus anderen Regionen werden hier in Braunschweig zusammenkommen. Die Hälfte der Sprecher kommt in diesem Jahr aus dem Ausland. Es ist ein Mix aus sehr renommierten Wissenschaftlern und Nachwuchsforschern“, sagt Mark Brönstrup, Leiter der Abteilung Chemische Biologie am HZI und einer der Organisatoren des Symposiums. „Besonders für Nachwuchsforscher ist das Meeting eine sehr gute Chance, um sich mit etablierten Experten auszutauschen“.

In diesem Jahr steht ein gemischtes wissenschaftliches Themenportfolio auf dem Programm. „Es geht um innovative Therapieansätze, darunter um die Nutzung von Antikörper-Konjugaten zur Heilung von bakteriellen Infektionen“, sagt Mitorganisator Carlos A. Guzmán, Leiter der Abteilung Vakzinologie und angewandte Mikrobiologie. „Neue Strategien für die Therapie von chronischen viralen Krankheiten wie die zelluläre Therapie werden ebenfalls Thema sein. Darüber berichten Tobias Feuchtinger von der Universität München und Joachim Hauber vom Heinrich Pette Institut.“

Eng gekoppelt an das Symposium ist die Verleihung des Jürgen-Wehland-Preises für junge Wissenschaftler. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung, benannt nach dem ehemaligen wissenschaftlichen Geschäftsführer, wird in diesem Jahr zum sechsten Mal vom Helmholtz-Zentrum zusammen mit dem Förderverein vergeben.

Das NoRDI-Symposium beginnt um 10 Uhr im Forum auf dem HZI-Campus in Braunschweig.
Die Verleihung des Jürgen-Wehland-Preises findet von 17:00 bis 17:45 Uhr statt.

Weitere Informationen unter: www.helmholtz-hzi.de/nordi

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