Europaweiter Zugriff auf Forschungs-Hightech

Der neue Verbund „Instruct“ bündelt Spitzentechnologie über Ländergrenzen hinweg

23.02.2012

 

Abbildung einer Protein Sample Production Facility

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Anspruchsvolle Hightech-Infrastruktur für Forscher in ganz Europa  zugänglich zu machen: Das ist das Ziel der Initiative „Instruct“. Zum Start dieses europäischen Verbunds haben sich heute in Brüssel 15 Forschungseinrichtungen aus acht Ländern zusammengeschlossen. Weitere Einrichtungen sollen folgen und das nutzbare Technologiespektrum kontinuierlich erweitern. Das HZI beteiligt sich gemeinsam mit vier weiteren deutschen Partnern. 

 

Der Schwerpunkt von Instruct ist die Strukturbiologie. Dieser Forschungszweig hat sich die Aufklärung der dreidimensionalen Struktur von Biomolekülen zum Ziel gesetzt.  Aus der Struktur können wichtige Rückschlüsse auf die Funktionsweise von Biomolekülen gezogen werden, die wiederum wertvolle Informationen zur Aufklärung von Krankheitsmechanismen und neuen Therapiewegen liefern. 

 

Zentrale Anlaufstelle für Instruct ist die Portal-Website www.structuralbiology.eu. Über diese Plattform können Wissenschaftler die Nutzung hochmoderner Technologien beantragen, die das Budget einzelner Forschungsgruppe nicht ermöglichen würde. Dazu gehören beispielsweise hochspezialisierte Zellkultur-Methoden zur Gewinnung von Proteinen, wie sie am HZI eingesetzt werden. Andere Einrichtungen steuern  moderne Bildgebungsverfahren wie die Kryoelektronentomographie oder die Nutzung von Elektronenbeschleunigern zur Aufklärung von Strukturen von Biomolekülen bei.  


Weitere Informationen unter: www.structuralbiology.eu.

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    Susanne Thiele

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