Durch Kombitherapie Tumorwachstum verzögern – mehr Überlebenszeit für Leberkrebspatienten

Am HZI entwickelte Technologie hilft bei der Suche nach neuen Behandlungsmöglichkeiten

15.09.2014

Lars Zender leitete am HZI die Nachwuchsgruppe "Chronische Infektionen und Krebs".

Helmholtz-HZILars Zender leitete am HZI die Nachwuchsgruppe "Chronische Infektionen und Krebs".

 Leberkrebs ist schwierig zu bekämpfen. Nicht alle Tumoren können durch eine Operation oder die Zerstörung, beispielsweise durch Hitze, behandelt werden. Wissenschaftlern am Universitätsklinikum Tübingen ist es gelungen, einen wichtigen Signalweg beim Wachstum von Lebertumoren zu identifizieren und zu blockieren und damit das Tumorwachstum signifikant zu verzögern. Ihre Ergebnisse publizierten die Wissenschaftler um Prof. Lars Zender, ehemaliger Nachwuchsgruppenleiter am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), im renommierten Journal „Nature Medicine“. 

Die Blockade des nun identifizierten Zielgens, Mapk14, erhöht und verlängert die Wirksamkeit des gängigen Leberkrebs-Medikaments Sorafenib. Zur Suche nach dem Gen, nutzten die Forscher eine von Zender in seiner Zeit am HZI entwickelte Technologie: sogenannte RNA-Interferenz Screens. 

Weitere Informationen dazu finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung des Universitätsklinikum Tübingen.