Tag der offenen Tür am 21. Mai 2011 am HZI
Eine Rückschau
„Forschen für unsere Gesundheit“ – so lautete das Motto des diesjährigen Tages der offenen Tür des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) am 21. Mai 2011. Insgesamt rund 1000 Besucher nutzten die Gelegenheit in Führungen, Vorträgen und spannenden Filmbeiträgen einen Einblick in die Tätigkeiten der Wissenschaftler sowie den aktuellen Stand der Infektionsforschung zu erhalten.
Auf dem Campus erwartete die Besucher ein buntes Programm: Viele Forschergruppen boten Führungen durch ihre Labore an, die sonst der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind an - eine einmalige Gelegenheit, den Arbeitsplatz der Wissenschaftler live zu sehen. Im Rahmen der Führungen wurden den Besuchern verschiedenste Forschungsthemen vorgestellt, wie zum Beispiel die Untersuchung von Proteinstrukturen, oder die systematische Suche nach neuen Wirkstoffen gegen Infektionskrankheiten oder auch die Erforschung von Autoimmunkrankheiten wie Diabetes. Im Biotechnologischen Schülerlabor Braunschweig (BioS) konnten die jungen Forscher sogar ihr eigenes Erbmaterial (DNA) isolieren.
Die „gut organisierten und leicht verständlichen Führungen“ galten auch in diesem Jahr wieder als Highlight der Besucher. Darüber hinaus gaben spannende Vorträge wie von Prof. Dr. Burkhard Tümmler von der Medizinischen Hochschule Hannover „Chronische Infektionen der Atemwege“ oder von Dr. Manfred Höfle vom HZI „Wie sicher ist unser Trinkwasser?“ Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte. Viele Gäste nutzten auch die Gelegenheit, sich erstmals an einem Infostand über das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) zu informieren, der die Partnereinrichtungen und Forschungsschwerpunkte des neuen Netzwerkes vorstellte.
Besonders die Angebote für den wissenschaftlichen Nachwuchs wurden sehr gut angenommen: Viele Schüler und Studenten informierten sich über mögliche Diplom- und Doktorarbeiten, Praktika und Ausbildungsplätze. Wer Genaueres über biowissenschaftliche Studiengänge erfahren wollte, konnte sich an den Ständen der TU Braunschweig und der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Wolfenbüttel beraten lassen.
Auch für die jüngsten Gäste wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten. Die Mitmach-Experimente des HZI und des Fraunhofer ITEM, bei denen selbst pipettiert und eine Chromatografie durchgeführt werden konnte zogen viele Neugierige an, die sich einmal selbst als Wissenschaftler erproben wollten. In Mitmach-Aktionen vom Haus der Wissenschaft oder einem „Virus-Wurfspiel“ am TWINCORE-Stand konnten Jung und Alt ihre Geschicklichkeit prüfen. Neben einem Fotoshooting im Laborkittel, Kinderschminken und einer Hüpfburg gab es attraktive Preise bei einem Luftballon-Wettbewerb zu gewinnen.




