The Helmholtz Centre
Im Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung untersuchen Wissenschaftler die Mechanismen von Infektionskrankheiten und ihrer Abwehr. Die Ergebnisse der Grundlagenforschung entwickeln wir systematisch in Richtung medizinischer Anwendung. Zu den wissenschaftlichen Fragestellungen, die wir bearbeiten, gehören:
- Was macht Bakterien oder Viren zu Krankheitserregern?
- Warum sind manche Menschen besonders empfindlich, andere dagegen widerstandsfähig gegenüber Infektionen?
- Wie können wir in Infektionsprozesse eingreifen?
- Wie übertragen wir unsere Erkenntnisse auf die Anwendung beim Menschen?
Zur Klärung solcher Fragen untersuchen wir Erreger, die medizinisch relevant sind oder die als Modell für die Erforschung von Infektionen genutzt werden können. Das Verständnis dieser Mechanismen wird dazu beitragen, Infektionskrankheiten durch neue Medikamente und Impfstoffe zu bekämpfen.
Zielsetzung
Aufgabe des Zentrums ist es, biomedizinische Forschung auf dem Gebiet der Infektionsbiologie sowie deren klinische Anwendung und praktische Umsetzung zu betreiben. Die Forschungsschwerpunkte des HZI konzentrieren sich auf das Programm Infektionsforschung.
Forschungsbudget
Träger des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung sind die Bundesrepublik Deutschland (90 %) und die Länder Niedersachsen (9 %) und Saarland (1%). Das HZI erhält von Bund und Land für die Finanzierung der Forschung ein Budget von etwa 45 Millionen Euro (in 2010). Zusätzlich werben Arbeitsgruppen- und Projektleiter Drittmittel aus nationalen Forschungsförderungsprogrammen, EU-Programmen und der Industrie ein.
Patente und Publikationen
Forschungsergebnisse werden immer wieder als Patente angemeldet – allein 29 im Jahr 2009. Zusätzlich weist das HZI eine Bilanz von ungefähr 250 Publikationen in internationalen, hochrangigen wissenschaftlichen Wissenschaftsmagazinen auf.
Mitarbeiter und Berufsfelder
Das HZI beschäftigt zurzeit ca. 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus verschiedenen Berufsfeldern: Biologen, Biotechnologen, Biochemiker, Chemiker, Mediziner, Laboranten und Assistenten sowie Bürokaufleute, Tierpfleger, Netzwerk-Spezialisten, Handwerker, Techniker und Ingenieure.
Internationale Forschung: 150 Gastwissenschaftler aus 40 Ländern arbeiten am HZI.
Nachwuchsförderung
- Biotechnologisches Schülerlabor BioS: Mehr als 12.000 Besucher seit Gründung 2002
- Internationale HZI-Graduate School und Doktoranden-Initiative DO IT für 150 Doktoranden
- Ausbildungsberufe: Chemie- und Biologie-Laboranten, Tierpfleger, Systeminformatiker, Bürokaufmann /-frau
Download
- Darstellung HZI Zahlen und Fakten (pdf, 2.35 mb)







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