Im Kampf gegen den Krebs
Krebs ist weltweit noch immer eine der Haupttodesursachen ist. Mehr als zwölf Millionen Menschen erkranken jährlich an Krebs, mehr als sieben Millionen sterben daran. In Deutschland sind jedes Jahr rund 436.000 Menschen betroffen – fast die Hälfte von Ihnen sterben an den Folgen der Krankheit.
Krebsforschung spielt in der Helmholtz-Gemeinschaft eine große Rolle. In verschiedenen Zentren arbeiten Forschergruppen daran, die Krebs-Diagnose zu verbessern und neue Therapien zur Bekämpfung zu entwickeln. Schwerpunktmäßig geschieht dies am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Aber auch am Max-Delbrück-Centrum in Berlin Buch, dem Helmholtz Zentrum München und dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig arbeiten Wissenschaftler an diesem wichtigen Thema.
Am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung arbeiten Immunologen daran, Salmonellen für die Tumorbekämpfung einzusetzen. Versuche an von Myxobakterien produzierten Naturstoffen haben Chemiker bereits drei Moleküle isolieren können, die erfolgreich gegen Krebszellen wirken. Eines davon, Epothilon, ist seit 2007 in den USA als Medikament gegen Brust- und Darmkrebs unter dem Namen Ixempra erhältlich. Eine europäische und deutsche Zulassung steht zurzeit noch aus.
- Seite 1
- Seite 2
- Nächste >>
14.01.09

Arm in Arm gegen Aktin
Braunschweiger Helmholtz-Forscher klären Wirkmechanismus eines Naturstoffes auf
Naturstoffe sind wichtige Hilfsmittel beim Kampf gegen Infektionskrankheiten und Krebs. Um sie gezielt einsetzen zu können, müssen wir ihre Wirkmechanismen und ihren Aufbau genau kennen, um am Ende aus ihnen das optimale Medikament zu entwickeln. Wolf-Dieter Schubert und seinen Mitarbeitern der Arbeitsgruppe „Molekulare Wirt-Pathogen Interaktionen“ am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung...
08.07.08

Argyrin: Naturstoff weckt Hoffnung auf neue Krebstherapien
Wissenschaftler von HZI, MHH und LUH veröffentlichen bisher unbekannten Wirkmechanismus
Die wirksame Behandlung vieler Krebserkrankungen ist für die Medizin nach wie vor ein großes Problem. Zahlreiche Tumore sprechen auf die gängigen Chemotherapeutika nicht an oder werden gegen die Medikamente resistent. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig sowie der Medizinischen Hochschule (MHH) und der Leibniz-Universität (LUH) in Hannover haben...
17.04.08

Immunzellen behindern Bakterien bei der Krebsbekämpfung
Helmholtz-Wissenschaftler setzen Bakterien als Medikamenten-Transporter ein
Bakterien, die eigentlich schwerwiegende Darminfektionen auslösen, werden nach Ansicht von Forschern des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) eines Tages helfen, feste Tumore zu bekämpfen. Der wagemutigen Vision liegt eine spezifische Verhaltensweise der Bakterien zugrunde, die die Wissenschaftler bei Mäusen bereits erfolgreich für eine Krebstherapie nutzen konnten: Die Bakterien...
09.01.08

Molekülanhänge entscheiden über den Tod von Krebszellen
Forscher zeigen, was den Wirkstoff ausmacht
Ein weiterer, molekularer Hoffnungsträger der Krebsarzneimittelforschung ist gefunden und hinsichtlich seines Wirkungsprofils nach jahrelanger Laborarbeit besser verstanden worden: Forscher des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) haben die biologische Aktivität des Moleküls Tubulysin aufgeklärt. Das Molekül ist einer der stärksten Hemmer der Zellteilung, den man kennt. Gerade diese...
19.11.07

HZI-Molekül wird Krebsmedikament in den USA
Balling: Riesiger Erfolg für biomedizinische Forschung in Deutschland
Das Pharmaunternehmen Bristol-Myers Squibb (BMS) bringt jetzt ein Krebsmedikament gegen metastasierenden Brustkrebs namens IXEMPRA auf den US-amerikanischen Markt. Der darin enthaltene Wirkstoff ist von Epothilon B abgeleitet, einem Naturstoff den Wissenschaftler am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig entdeckt und erforscht haben. BMS hat die...
- Seite 1
- Seite 2
- Nächste >>



