Footage for free
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Imagefilm des Helmholtz-Zentrums für Infektionsfoschung
Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Grundlagenforschung auf höchstem internationalen Niveau. Hier knackt man die Geheimnisse von Viren und Bakterien. Mehr als 650 Wissenschaftler untersuchen, wie es Krankheitserregern gelingt, unser Immunsystem zu überwinden und in den Körper einzudringen. Das Ziel der Forscher: Sie wollen die Grundlagen schaffen für neue Diagnoseverfahren und Medikamente.
Steriles Beutelsystem
Im HZI züchten die Wissenschaftler Kurt Dittmar und Werner Lindenmaier Zellen, die extrem empfindlich sind. Sie sollen für therapeutische Zwecke eingesetzt werden und um den Umgang mit diesen Zellen zu vereinfachen, haben die Wissenschaftler ein Beutelsystem entwickelt, in dem die Zellen in kleinen durchsichtigen Kunststoffbeuteln fest verschlossen sind. Darin können die Zellen kultiviert, sortiert, gereinigt werden. Damit die Zellen in unserem Beutel vernünftig wachsen können, muss er beschichtet werden.
Doppelt aktiviert besser
Bakterien ist jedes Mittel recht, um einen Organismus zu infizieren. Sie dringen in Zellen ein, wandern durch den Körper, täuschen das Immunsystem oder missbrauchen Abläufe der Wirtszelle für ihre Zwecke. Jedes Bakterium hat dabei seine eigene Methode. Welche Mechanismen Listeria-Bakterien nutzen, haben jetzt Strukturbiologen des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig herausgefunden. Der Trick der Erreger: Sie binden mit zwei Invasionsproteinen an einen Rezeptor auf menschlichen Zellen und lassen sich in die Zelle einschleusen. Diese Eintrittskarte ist eigentlich für Faktoren reserviert, die das Zellwachstum und die Wundheilung steuern. Sehen Sie, wie Professor Dirk Heinz und seine Arbeitsgruppe den Bakterien auf die Spur gekommen sind…
Heilende Krankheitserreger
Krebstumore mit Krankheitserregern gezielt bekämpfen -- diese Herausforderung haben Dr. Siegfried Weiss und sein Team am HZI angenommen. Dabei sind die Krankheitserreger keine lästige Begleiterscheinung, sondern die eigentlichen Helden im Kampf gegen die Tumoren. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich Salmonellen sehr gezielt ihren Weg in die Krebsgeschwüre bahnen und diese dann von innen zerstören können. Doch Krankheitserreger sind kein Medikament. Sie sind nach wie vor gefährlich. Deshalb arbeiten die Forscher jetzt an der perfekten Balance zwischen Heilkraft und Krankheitsgefahr.
Impfung gegen Diabetes
Diabetes melletius ist inwzischen eine Volkskrankheit an der jährlich mehr junge Menschen erkranken. Lebenslang müssen die Betroffenen strenge Diät halten und Insulin spritzen, da ihre Bauchspeicheldrüse das Hormon nicht produziert und dadurch der Zucker im Blut nicht von den Zellen aufgenommen werden kann. Diabetes ist eine Krankheit, bei der das Immunsystem selbst für die Krankheit verantwortlich ist. Forscher am HZI versuchen die Krankheit zu verstehen und haben in Mäusen einen Weg gefunden das Immunsystem auszutricksen: Sie programmieren es um. Der erste Schritt zu einer völlig neuen Therapie.
Länge: 6:11
Epothilon: Ein HZI-Molekül wird zum Krebsmedikament
Wissenschaftler an der ehemaligen Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF), dem heutigen HZI, haben in den 1980er Jahren Epothilon B entdeckt. Dieser Naturstoff stört die Teilung von Krebszellen: Tumore werden durch ihn im Wachstum gebremst, schrumpfen und verschwinden. Das Pharmaunternehmen Bristol-Myers Squibb (BMS) hat jetzt auf der Basis von Epothilon B ein Krebsmedikament auf den US-amerikanischen Markt gebracht. Seine Entwicklung ist so spannend wie ein Krimi...
Länge: 6:56
Schnupfimpfung
Impfen ohne Spritze. Darauf warten nicht nur Spritzen-Phobiker. Nasensprays sollen in Zukunft das Impfen revolutionieren. Doch es gibt ein großes Problem: Der Impfstoff muss zuerst durch die wehrhafte Schleimhaut, um zu seinem Ziel zu gelangen. Der Lösung dieses Problems hat sich ein Forscherteam des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung mit großem Erfolg verschrieben. Länge: 6:13
Herzkrank durch Karies
Karieserreger schädigen nicht nur die Zähne. Sie können auch für eine Reihe anderer schwerer Erkrankungen auslösen. Diese Gefahr wird oft unterschätzt. Gelangen sie bei einer Zahnoperation in den Blutkreislauf, können sie Blutvergiftungen und Herzklappenentzündungen hervorrufen. Der Infektionsforscher Prof. Dr. Singh Chhatwal will herausfinden, was die Bakterien so gefährlich macht. Länge: 06:09
Live aus dem Lymphknoten
Die Reaktion des Immunsystems auf eine Infektion birgt noch immer viele Rätsel. Bei der Immunantwort des Körpers auf die eingedrungenen Bakterien spielen die weißen Blutkörperchen eine entscheidende Rolle. In den Lymphknoten informieren sie sich über die Krankheitserreger. Dem Nachwuchswissenschaftler Matthias Gunzer ist es gelungen, diese Kommunikation live zu beobachten. Länge: 6:34

