Internationales Helmholtz Kolleg für Infektionsbiologie
Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) und die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) organisieren das "Internationale Helmholtz Kolleg für Infektionsbiologie", das 2007 gestartet wurde. Dieses Doktorandenprogramm basiert auf dem ehemaligen Ausbildungsprogramm für Doktoranden auf dem Gebiet der Infektionsbiologie.
Pathogene Mikroorganismen sind immer noch die Todesursache für etwa ein Drittel aller Todesfälle weltweit - trotz verbesserter Hygienebedingungen und der Verfügbarkeit von Antibiotika und Impfstoffen.
Das Programm wählt exzellente Studenten über ein internationales Auswahlverfahren aus. Rund 20 Studenten beginnen jedes Jahr im Herbst ihre Doktorarbeit in der "Helmholtz International Research School". Die Hälfte der gewählten Bewerber sind ausländische Studenten. Das Ausbildungsprogramm umfasst die theoretische Ausbildung auf dem Gebiet der Erforschung infektiöser Krankheiten: das gesamte Spektrum von grundlegenden Mechanismen bis zur Anwendungen in der Human- und Veterinärmedizin. Die Forschungsarbeiten der Auszubildenden sind eng mit den besten Laboren der Partnerinstitutionen verbunden und decken wesentliche Aspekte der Wirt-Pathogen-Interaktionen und deren Umsetzung in neue Strategien für Prävention, Diagnose und Therapie von Infektionskrankheiten ab.
Die "Helmholtz International Research School" nutzt die einmalige Expertise in Infektionsbiologie der Forschungsregion Braunschweig-Hannover. Das Internationale Helmholtz Kolleg für Infektionsbiologie stärkt die Region als international anerkanntes Kompetenz-Zentrum im Bereich der Erforschung von Infektionskrankheiten in Deutschland.
Die Helmholtz-Gemeinschaft unterstützt die Helmholtz International Research School mit 1,8 Millionen Euro innerhalb von sechs Jahren für die Verwaltung, die Anwerbung und Auswahl von Auszubildenden sowie für eine Reihe von speziellen Schulungsmaßnahmen. Die Auszubildenden-Gehälter, die Kosten für die Arbeit im Labor und Lehre werden von institutionellen und externen Quellen gedeckt.




