Über das HZI

Wie lösen Bakterien, Viren, Parasiten und Pilze Krankheiten aus? Und wie setzt sich unser Immunsystem gegen sie zur Wehr? Auf diese Fragen wollen wir am HZI fundierte Antworten finden. Unser Ziel dabei: Die Grundlagen für neue Diagnoseverfahren, neue Wirkstoffe und neue Therapien gegen Infektionskrankheiten zu schaffen.

Das Helmholtz-Zentrum

Im Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung untersuchen Wissenschaftler die Mechanismen von Infektionskrankheiten und ihrer Abwehr. Die Ergebnisse der Grundlagenforschung entwickeln wir systematisch in Richtung medizinischer Anwendung. Zu den wissenschaftlichen Fragestellungen, die wir bearbeiten, gehören:

  • Was macht Bakterien oder Viren zu Krankheitserregern?
  • Warum sind manche Menschen besonders empfindlich, andere dagegen widerstandsfähig gegenüber Infektionen?
  • Wie können wir in Infektionsprozesse eingreifen?
  • Wie übertragen wir unsere Erkenntnisse auf die Anwendung beim Menschen?

Zur Klärung solcher Fragen untersuchen wir Erreger, die medizinisch relevant sind oder die als Modell für die Erforschung von Infektionen genutzt werden können. Das Verständnis dieser Mechanismen wird dazu beitragen, Infektionskrankheiten durch neue Medikamente und Impfstoffe zu bekämpfen.

Zielsetzung

Aufgabe des Zentrums ist es, biomedizinische Forschung auf dem Gebiet der Infektionsbiologie sowie deren klinische Anwendung und praktische Umsetzung zu betreiben. Die Forschungsschwerpunkte des HZI konzentrieren sich auf das Programm Infektionsforschung.

Forschungsbudget

Träger des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung sind die Bundesrepublik Deutschland (90 %) und die Länder Niedersachsen (9 %) und Saarland (1%). Das HZI erhält von Bund und Land für die Finanzierung der Forschung ein Budget von etwa 72 Millionen Euro (in 2014). Zusätzlich werben Arbeitsgruppen- und Projektleiter jährlich ca. 16 Millionen Euro Drittmittel aus nationalen Forschungsförderungsprogrammen, EU-Programmen und der Industrie ein.

Patente und Publikationen

Forschungsergebnisse werden immer wieder als Patente angemeldet - 2013 wurden beispielsweise 27 Patente erteilt und drei Erfindungsmeldungen beim Patentamt eingereicht. Zusätzlich weist das HZI eine Bilanz von ungefähr 470 Publikationen (2013) in internationalen, hochrangigen Wissenschaftsmagazinen auf. 

Mitarbeiter und Berufsfelder

Das HZI beschäftigt zurzeit ca. 830 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand: Juli 2013) aus verschiedenen Berufsfeldern: Biologen, Biotechnologen, Biochemiker, Chemiker, Mediziner, Laboranten und Assistenten sowie Bürokaufleute, Tierpfleger, Netzwerk-Spezialisten, Handwerker, Techniker und Ingenieure.

Internationale Forschung: 180 Gastwissenschaftler (Stand März 2014) aus 40 Ländern arbeiten am HZI.

Nachwuchsförderung