In der Abteilung „Infektionsgenetik“ werden Infektionsprozesse im Mausmodell untersucht. Forschungsschwerpunkt ist das Studium von Zoonosen, das sind Krankheitserreger, die vom Tier auf dem Menschen übertragen werden können. Hierzu gehören z.B. das Influenza A Virus sowie Salmonellen.
Die Forschungsarbeiten verfolgen dabei einen systembiologischen Ansatz („Systems Genetics“). Nach Infektion von genetisch verschiedenen Mausstämmen mit einen Pathogen werden genomweit die Genexpressionsmuster erfasst und anschließend bioinformatische Methoden eingesetzt, um die molekularen Netzwerke der Regulation von Genen im Wirt zu beschreiben. Diese Daten sollen anschließend für eine Modellierung im Computer eingesetzt werden, um Wirt-Pathogen-Interaktionen besser beschreiben und vorhersagen zu können.
Zurzeit konzentrieren wir uns auf Infektionsmodelle mit dem Influenza A Virus und der Regulation der Immunabwehr durch regulatorische T-Zellen.
Genetische Suszeptibilität des Wirtes für Infektionen mit dem Influenzavirus
Von einzelnen Gen-Interaktionen zu regulatorischen Netzwerken
Mehr über die Forschungsaktivitäten der Arbeitsgruppe finden Sie in diesen Pressemitteilungen und Podcasts.


