Forschungspreise
Inhoffen-Medaille

Zum Gedenken an den 1992 verstorbenen Chemiker Prof. Hans Herloff Inhoffen veranstalten das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und die Technische Universität (TU) Braunschweig seit 1994 regelmäßig die Inhoffen-Vorlesung, bei der die mit 5 000 Euro dotierte Inhoffen-Medaille vergeben wird. Die Inhoffen-Medaille ist der angesehenste deutsche Preis auf dem Gebiet der Naturstoffchemie.
Inhoffen lehrte von 1946 bis 1974 an der TU Braunschweig und amtierte dort von 1948 bis 1950 als Rektor. Er gründete darüber hinaus 1965 das "Institut für Molekulare Biologie, Biochemie und Biophysik", das Vorläufer-Institut der "Gesellschaft für Biotechnologische Forschung" und damit des heutigen HZI.
Die Inhoffen-Medaille wird durch den Förderverein des HZI verliehen, der auch das Preisgeld finanziert.
Preisträger:
2012 P. Leadlay, Abteilung für Biochemie, Universität Cambridge, GB
2011 P. Seeberger, Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Potsdam
2010 H. Waldmann, Max-Planck-Institut für Molekulare Physiologie, Dortmund
2009 W. Fenical, Scripps Institution of Oceanography, USA
2008 V.S. Ley, Universität Cambridge, GB
2007 F. Diederich, ETH Zürich
2006 G. Höfle und H. Reichenbach, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig
2005 W. Boland, Max-Planck-Institut, Jena
2003 M. Reetz, Mülheim an der Ruhr
2002 H. Kessler, Universität München
2001 P. Potier, CNRS, Gif-sur-Yvette, Frankreich
2000 R. Wiechert, Berlin
1999 C. Djerassi, Universität Stanford, USA
1998 E. Winterfeldt, Universität Hannover
1997 Sir Alan R. Battersby, Universität Cambridge, GB
1996 K.C. Nicolaou, Scripps Institute, La Jolla, USA
1995 A. Eschenmoser, ETH Zürich
1994 G. Quinkert, Universität Frankfurt






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